Dienstag, 31. März 2009

Preiserhöhungen extra frisch - Weshalb Subway in meiner Gunst sinkt

In wirklich seeeehr unregelmäßigen Abständen nutze ich ja meinen in Voraussicht gewählten Blogtitel, um mich herauszureden, wenn ich den Kino-, DVD- und Disney-Tellerrand verlassen möchte, um mich über die Preisgestaltung von Fast-Food-Ketten zu beschweren.

Bevor diejenigen aufheulen, die diesen Blog nur wegen Filmmeldungen besuchen und auf Neuigkeiten aus Hollywood warten: Hey, das ist ein Blog, nur weil ich mal etwas vom am häufigsten besprochenen Thema abweiche, heißt das ja nicht, dass dafür irgendeine Filmmeldung weichen muss, wie es in einer Zeitschrift mit festgelegter Seitenzahl wohl der Fall wäre. Und es ist noch immer mein Blog, und bereits im Titel drohe ich damit, hin und wieder "Nichtigkeiten" anzusprechen. Wobei ich glaube, dass die stetig ansteigenden Preise bei Subway gar nicht wirklich in diese Schublade passen, dafür sind sie viel zu ärgerlich.

Der Anlass für diesen erneuten Abstecher ins Gebiet der Preis-Meckerei ist ein im Papierkram wiedergefundenes Subway-Prospekt aus dem Jahr 2007. Damals ging ich vor dem Sport regelmäßig mit Freunden bei Subway essen und bereits zu jener Zeit mussten wir vor anderen immer wieder unsere Entscheidung verteidigen. Nein, wir haben nicht zuviel Geld, so teuer ist Subway nicht! Wenn man dann noch das Preis/Leistungs-Verhältnis in Betracht zieht ist es (für Fast Food) echt günstig. Ein Sub war günstiger als ein Menü von McDonalds, und man war mindestens zehnmal so lange satt davon. Die ständigen Argumente "Belegte Brote kann ich selber machen" fand ich schon immer albern. Einen Hamburger kann ich genauso gut zu Hause selber machen, und sofern ich nicht einschlafe, während das Fleisch brutzelt und die ganze Bude in einen Räucherofen verwandle, dann schmeckt es auch hundertmal besser.

Seit dieser Zeit trieb McDonalds indirekt die Preise weiter in die Höhe: Waren früher noch die normalen Menüs (Sparmenü) die Standardgröße und man musste die großen Menüs extra ordern, so änderte McDonalds vor einigen Monaten die Namen ab und vertauschte sogleich die "gesetzte" Größe. Wenn man nun bei McDonalds ein Menü bestellt, dann bekommt man automatisch das ehemals größere und teurere, welches nun allerdings als normal dimensioniert bezeichnet wird. Jetzt muss man extra das günstigere ordern, will man bloß den alten Preis bezahlen. Nett auch, dass das einstige Sparmenü nun "Mc Menü Small" heißt, womit suggeriert wird, dass es nur ein kleines Menü ist, welches ganz bestimmt auch nicht wirklich satt macht. Da bestell' ich lieber sofort das richtige, normale Menü... Oder ich nehme das kleine und drei Chickenburger extra dazu...

Da ich von Burgern, Pommes und frittiertem Huhn derzeit eh nichts wissen will, sollte angesichts dieser Preispolitik meine Sympathie eigentlich endgültig allein Subway gelten. Abgesehen von gelegentlicher Bewunderung für Burger King, wenn der Laden mal wieder eine total bescheuerte Idee hat oder ganze Menüs zum Preis eines einzelnen McDonalds-Burgers (außerhalb des 1-Euro-Programms) anbietet.
Doch daraus wird nichts, weil Subway seine Preise seither schleichend immer weiter erhöhte. Gut, Pech für den Laden, geh' halt seltener hin, wird so mancher sagen. Richtig, sage ich. Das tu ich auch. Dennoch ärgert es mich, weil ich nach einem langen Tag in der Universität nicht immer Lust habe noch etwas zu kochen, und auf die Mensa kann man sich nur selten verlassen.
In solchen Situationen war Subway immer meine erste Anlaufstelle, und ich nahm diese "Notlösung" gerne in Anspruch. Jetzt darf ich entweder meinen Geldbeutel weiter beuteln (muhahaha... okay, ich geh' schon in die Ecke und schäm' mich), oder mich in die Küche scheuchen. An langen Tagen nach dem selbstgemachten Abendessen aber noch lernen ist zuviel verlangt... Verklag' ich halt Subway, wenn ich mal dadurch Probleme haben sollte... ;-)

Aber im Ernst... Je nach Sandwich sind die Preise für ein halbes Sub um bis zu 40 Cent angestiegen, dazu noch die besser versteckte Preiserhöhung um 30 Cent bei der Verdoppelung der Sandwichgröße. Das sind bis zu 70 Cent mehr als früher.
Da vergeht einem schnell der Appetit. Die alten Preise waren, wie ich fand, völlig angemessen für das, was Subway bietet. Doch 70 Cent mehr für das gleiche Angebot (wobei ich vermute, dass die Teriyaki-Portionen früher auch reichhaltiger waren) sind wirklich mies.

Da braucht's schon Gutscheine, um mich anzulocken.

Mehr für den nächtlichen Hunger und Durst:

1 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

hi, ich bin zufällig über deinen blog gestolpert und wollte dir nur erzählen das der preis bei subway im ermessen des betreibers liegt und da in deutschland die meisten subway geschäfte eigenttändig sind weicht der preis zum teil sogar innerhalb einer stadt ab so ostet das teriyaki zum beispiel bie uns nur 3,89 in der nächsten stadt 15 km wieter schon 4,29 bei mc donalds zum beispiel sind die preisspanenn enger aber weichen auch ab(autobahnen zum beispiel) ist aber eher seltener die regel da es bei mc donalds einen vorgeschlagenen preis giebt und bei subway nur vorgegebene preisspanne subway ist teurer geworden lässt sich also nicht verallgemeinern ;)

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