Seit der letzten Oscar-Prognose hier bei Sir Donnerbolds Bagatellen ist einige Zeit vergangen. Potentielle Oscar-Hoffnungen wurden der Presse vorgeführt, die Studios starteten ihre großen Kampagnen und manche Filme (bzw. deren begeisterten Reaktionen) bewiesen mehr Durchhaltevermögen als gedacht.
Jetzt ist also der ideale Zeitpunkt, die alte Prognose für die Nominierten in der Kategorie Bester Film wieder rauszukehren. Wie wirkte sich der Stimmungswechsel in Hollywood auf die Filme aus? Welche Produktionen profitieren von den immer lauter werdenden Bemühungen der Hollywoodstudios, verstärkt große, anspruchsvolle und zugleich populäre Filme in den Fokus zu rücken und welche Filme könnten deshalb unter den Tisch fallen?
Zur Erinnerung hier nochmal die Prognose von Anfang September, zusammen mit einer Zusammenfassung der Argumente für und gegen eine Nominierung in der Hauptkategorie:
Doubt
Das auf einem Theaterstück basierende Drama von Miramax Films über einen Priester dem die Vergewaltigung eines afro-amerikanischen Jungen besticht durch seine elitären Schauspielerriege und seinem brisanten Thema. Jedoch könnte genau diese Thematik zum Stolperstein für den Film werden. Dass der Regisseur hiermit sein Debüt abliefert ist ebenfalls ein Grund zur Verunsicherung.
The Curious Case of Benjamin Button
Aufwändig, fantastisch, bunt und zugleich dramatisch und düster zeigt sich Finchers ungewöhnliche Geschichte eines Mannes, der rückwärts altert. Der Film wird bereits heiß ersehnt und wird sicherlich in den Designkategorien vertreten sein, könnte aber zu verrückt für die Oscars sein oder unter dem Klinch zwischen Regisseur und Studio leiden.
Australia
Baz Luhrmann versucht sich mit seinem stark romantisierten Stil an einem Kriegsfilm mit einer Liebesgeschichte im Mittelpunkt, was rein theoretisch perfektes Oscar-Material wäre. In der Praxis muss Australia allerdings beweisen, dass seine Mischung nicht umkippt und ein krudes Etwas ergibt.
Miracle at St. Anna
Regisseur Spike Lee versucht sich an einem Weltkriegsfilm auf der Basis einer wahren Begebenheit. Mehrere typische Oscarthemen werden somit vereint, allerdings fehlen dme Film große Namen und bei der Acdamy stieß Spike Lee bislang auch nicht auf viel Gegenliebe.
WALL•E
Pixars liebenswürdiger, charismatischer, intelligenter und mutiger Animationsfilm begeisterte die Kritiker und eroberte die Herzen seines Publikums. Für ihn spricht nicht nur seine Qualität, sondern auch die an Perfektion grenzende Umsetzung der Idee, die Anleihen an eine Spielfilm-Ästhetik und der unkonventionelle Beginn, der einen sanften Punkt in der Jury berühren könnte. Nur wurde der Film im falschen Medium produziert, möchte man auf einen Hauptfilm-Oscar hoffen.
Die neue Oscar-Prognose für die Kategorie "Bester Film" basiert auf einem ähnlichen Schema wie die vorhergegangene. Wieder wurde viel Aufmerksamkeit auf die brancheninternen Erwartungen, Hoffnungen und Reaktionen gesetzt sowie auf die bloßen Fakten wie Thema, Crew und Cast oder vorherige Oscar-Nominierungen sowie -Gewinne.
Da mittlerweile auch einige der großen Oscar-Hoffnungen in Deutschland gestartet sind, konnte dieses Mal auch die eigene Meinung von den eventuellen Preisträgern berücksichtigt werden.
Ebenfalls mit in die Prognose eingeflossen sind solche Faktoren wie die bereits gestarteten Oscar-Kampagnen.
Zunächst soll an dieser Stelle auf die Filme eingegangen werden, die letztes Mal noch Teil der potentiellen Nominierten-Liste waren, aus verschiedenen Gründen jedoch rausgeflogen sind.
Bye, bye: Ehemalige Oscar-Hoffnungen
Miracle at St. Anna (US-Start: 26. September 2008)
Inhalt: Vier afro-amerikanische Soldaten sind nahe einem toskanischen Dorf gefangen, nachdem einer von ihnen einen italienischen Jungen rettete.
Oscar, Bye, Bye:
Der Film kam bei weitem nicht so gut an wie erwartet. Mit derzeit 32% bei Rottentomatoes ist eine Nominierung für den besten Film nahezu ausgeschlossen, auch wenn er Kritiker-Papst Roger Ebert gefiel.
Oscar, Hello Again:
Ausgeschlossen, zumindest in der Hauptkategorie.

Doubt (US-Start: 12. Dezember 2008)
Inhalt: Doubt ist ein im Jahr 1964 angesiedeltes, dialoglastiges Drama über eine Nonne (Meryl Streep), die einen Pfarrer (Philip Seymour Hoffman) verdächtigt einen minderjährigen, afro-amerikanischen Jungen vergewaltigt haben. Das Stück sieht sich als eine Parabel über religiöse, moralische und autoritäre Themen.
Oscar-Bye,Bye:
1) Die Brancheninsider orientieren sich bei der Vorfreude auf den Film immer stärker auf die Darsteller, statt auf den Film selbst.
2) Andere Filme konnten mittlerweile viel mehr Aufmerksamkeit auf sich lenken.
3) Zumindest die Vorzeichen deuten auf eine Oscar-Saison, in der die kleinen, schweren Dramen es etwas schwieriger haben werden. Man wird schon etwas mehr, bestmöglich auch bahnbrechendes, liefern müssen um nominiert zu werden. "Bloß" gut zu sein genügt nicht.
4) Der produzierende Disney-Konzern konzentriert sich in der Hauptkategorie dieses Jahr womöglich gänzlich auf die Bemühungen, WALL•E zu bewerben. Um nicht von diesem Film abzulenken, könnte man Doubt etwas unter den Tisch fallen lassen. Weshalb sollte die Acadamy ausgerechnet auf diesen Film von alleine stoßen?
Oscar, Hello Again:
Die Zugkraft von Streep und Seymour Hoffman in den Hauptrollen sollte man nicht unterschätzen. Wenn andere Oscar-Hoffnungen scheitern sollten, könnte Doubt zurück in die Spitzenaufstellung rutschen.
Standfest: Filme, denen weiterhin eine Nominierung winkt
Mathematik kann so einfach sein: Wenn zwei Filme aus der alten Prognose herausfallen, und fünf Filme für die Hauptkategorie beim Oscar nominiert werden, so müssen drei Stück weiterhin im Rennen sein.Dies bedeutet allerdings nicht, dass sich bei The Curious Case of Benjamin Button, Australia und WALL•E im Hinblick auf die Oscar-Chancen nichts getan hat. Vor allem für WALL•E hat sich so einiges verändert und auch wenn eine Nominierung bei weitem nicht sicher ist, so stehen die Zeichen bereits um einiges besser für diesen Film, als noch vor zwei Monaten.
Nachdem es so aussah, als würde der Film im Schatten von The Dark Knight untergehen, wurde er in Hollywood wieder zu einem heißen Gesprächsthema. Nicht nur Disneys Oscar-Kampagne, die den Film für die Bester Film-Kategorie vorschlägt erinnert die Branche wieder an den Film, schon allein der Umstand, dass Disney überhaupt eine solche Offensive startete sorgte für ordentlich Gesprächsstoff.
Disneys Entscheidung, sich hinter WALL•E zu stellen und so eine Aufteilung der Stimmen zu riskieren (so dass der Film letzten Endes ganz ohne Oscar nach Hause geht) schlug scheinbar sogar so große Wellen, dass auch andere Studios mit unkonventionellerem Oscar-Material und Kinoerfolgen ins Rennen einsteigen. Vielleicht aber waren sie schon vorher bereit und Disney nutzte diese Gelegenheit - egal in welcher Reihenfolge hinter den verschlossenen Türen Hollywoods diese Ereignisse stattfanden, sie sind gut für Disney. Dass Paramount nun Downey jr. als Bester Nebendarsteller in Tropic Thunder unterstützt und laut darüber nachdenkt, ebenfalls seiner Rolle in Iron Man den Rücken zu stärken verwandelt den diesjährigen Oscarwahlkampf langsam in eine richtig populäre Sache, nachdem letztes Jahr (und im Jahr davor, und im Jahr davor...) vornehmlich vom normalen Publikum ungeachtete Filme die Sache unter sich ausmachten.

Das kann WALL•E nur Vorteile bringen. Unter all den unytpischen Filmen, die dieses Jahr urplötzlich von den Studios als Oscarmaterial angesehen wird ist WALL•E zusammen mit The Dark Knight der intelligenteste und anspruchsvollste. Iron Man, der zwar noch keine Oscarkampagne hat aber angeblich eine bekommen soll (auch für die Hauptkategorie) ist kein Film, der abseits der technischen Kategorien auch nur den Hauch einer Chance hat. Iron Man wählte absichtlich und meiner Meinung nach auch richtigerweise einen selbstironischen, auf Action und Humor ausgerichteten Ansatz, der sich von den seriösen nolan'schen Batman-Filmen unterscheidet. Diese Herangehensweise macht Spaß, gewinnt aber keine Oscars.
Wenn die Studios so weitermachen, sticht der intelligente und gefühlvolle Pixarfilm noch mehr aus der Wahl an möglichen Nominierten heraus als zuvor.
Vom Mut, den düster-depressiven Realismus der vergangenen Oscarverleihung hinter sich zu lassen profitieren letztlich auch The Curios Case of Benjamin Button und Australia, die beide viel fantasiereicher und epischer wirken als "der typische Oscarfilm" der letzten Jahre. Positiv für Benjamin Button kommt hinzu, dass die Zwistigkeiten zwischen David Fincher und dem Studio beigelegt scheinen. Deshalb sehe ich den Film mittlerweile als sicheren Nominierungstipp, als noch vor rund zwei Monaten.
Bei Australia dagegen kommen langsam Zweifel auf, da der Hype für den Film nicht so wirklich in Gang kommen will. Je mehr ich von dem Film sehe, desto intensiver beschleicht mich der Glaube, dass er fabulös scheitert, weil er den Balanceakt zwischen Krieg und Romantik, Thema und dem Stil des Regisseurs nicht packen wird. Die Kritiken nach Kinostart werden uns mehr verraten, bis dahin bleibt er erstmal der Prognose erhalten. Denn wenn der Film funktioniert, so ist er klassisches Oscarmaterial, das zudem vom neuen Trend profitiert.
Die "neuen" Oscar-Hoffnungen:
The Dark Knight (US-Kinostart: 18. Juli 2008)
Oscar-Spot: "Der alljährlich obligatorische, vorzugsweise düstere, Thriller"
Vorlage: Batman-Comics (Adaptierte Figuren, neue Story)
Regie: Christopher Nolan (1 Oscarnominierung für das Drehbuch von Memento)
Studio: Warner Bros.
Produzenten: Christopher Nolan, Charles Roven und Emma Thomas
Inhalt: Ein wahnsinniges Genie des Bösen, das sich selbst den Joker nennt, terrorisiert ohne erkennbare Motivation die eh schon von Korruption und Kriminalität gebeutelte Metropole Gotham. Einzig der ehrgeizige Staatsanwalt Harvey Dent, der ehrliche Cop James Gordon und vor allem der Millionärssohn Bruce Wayne (in seiner Rolle als Batman, der dunkle Wächter der Stadt) stellen sich ihm in den Weg.
Oscar-Hui!
1) The Dark Knight gehört zu den erfolgreichsten und höchst gelobten Filmen aller Zeiten.
2) Christopher Nolan schuf hiermit einen außerordentlich spannenden, tiefsinnigen und komplexen Thriller, der den Ruf von Comicverfilmungen ein für allemal selbst bei den konservativsten Filmkritikern verbessert haben sollte.
3) Heath Ledgers Darbietung als Joker ist bereits jetzt legendär.
4) Doch nicht nur Ledger lieferte eine großartige Leistung ab, auch Bale, Caine, Oldman, Eckhart und Freeman wussten zu überzeugen.
5) Nolan gehörte bereits vor diesem Film zu den großen neuen Regiefavoriten der Kinokritiker und -fans, erhielt bislang dennoch keinen Oscar und auch nur eine Nominierung. Wenn man seinem Werk nicht jetzt eine(n) Oscar(-Nomminierung) gibt, wann dann?
6) Der Film verzichtet auf übernatürliches, was es den kritischeren Jurymitgliedern leichter machen könnte, sich an den Gedanken zu gewöhnen, für einen Comicfilm zu stimmen.
7) Aus ähnlichem Grund könnte der Film von seinen wenigen, dafür umso packenderen und für die Handlung unerlässlichen Actionsequenzen profitieren. Zuviel Action bekäme den Oscar-Chancen nicht gut.
8) Wenn Comicadaptionen je Respekt bei der Jury erlangen, dann jetzt.
9) Der positive Buzz um diesen Film ging seit dem Kinostart nicht verloren.
10) Warner plant bereits eine immense Oscarkampagne.
Oscar-Pfui!
1) Zu pessimistisch?
2) Zu früher Kinostart.
3) Es ist noch immer ein Comic-Action-Thriller.
4) Und dazu auch noch eine Fortsetzung. Die sieht man eher selten in dieser Kategorie...
The Dark Knight (US-Kinostart: 18. Juli 2008)Oscar-Spot: "Der alljährlich obligatorische, vorzugsweise düstere, Thriller"
Vorlage: Batman-Comics (Adaptierte Figuren, neue Story)
Regie: Christopher Nolan (1 Oscarnominierung für das Drehbuch von Memento)
Studio: Warner Bros.
Produzenten: Christopher Nolan, Charles Roven und Emma Thomas
Inhalt: Ein wahnsinniges Genie des Bösen, das sich selbst den Joker nennt, terrorisiert ohne erkennbare Motivation die eh schon von Korruption und Kriminalität gebeutelte Metropole Gotham. Einzig der ehrgeizige Staatsanwalt Harvey Dent, der ehrliche Cop James Gordon und vor allem der Millionärssohn Bruce Wayne (in seiner Rolle als Batman, der dunkle Wächter der Stadt) stellen sich ihm in den Weg.
Oscar-Hui!
1) The Dark Knight gehört zu den erfolgreichsten und höchst gelobten Filmen aller Zeiten.
2) Christopher Nolan schuf hiermit einen außerordentlich spannenden, tiefsinnigen und komplexen Thriller, der den Ruf von Comicverfilmungen ein für allemal selbst bei den konservativsten Filmkritikern verbessert haben sollte.
3) Heath Ledgers Darbietung als Joker ist bereits jetzt legendär.
4) Doch nicht nur Ledger lieferte eine großartige Leistung ab, auch Bale, Caine, Oldman, Eckhart und Freeman wussten zu überzeugen.
5) Nolan gehörte bereits vor diesem Film zu den großen neuen Regiefavoriten der Kinokritiker und -fans, erhielt bislang dennoch keinen Oscar und auch nur eine Nominierung. Wenn man seinem Werk nicht jetzt eine(n) Oscar(-Nomminierung) gibt, wann dann?
6) Der Film verzichtet auf übernatürliches, was es den kritischeren Jurymitgliedern leichter machen könnte, sich an den Gedanken zu gewöhnen, für einen Comicfilm zu stimmen.
7) Aus ähnlichem Grund könnte der Film von seinen wenigen, dafür umso packenderen und für die Handlung unerlässlichen Actionsequenzen profitieren. Zuviel Action bekäme den Oscar-Chancen nicht gut.
8) Wenn Comicadaptionen je Respekt bei der Jury erlangen, dann jetzt.
9) Der positive Buzz um diesen Film ging seit dem Kinostart nicht verloren.
10) Warner plant bereits eine immense Oscarkampagne.
Oscar-Pfui!
1) Zu pessimistisch?
2) Zu früher Kinostart.
3) Es ist noch immer ein Comic-Action-Thriller.
4) Und dazu auch noch eine Fortsetzung. Die sieht man eher selten in dieser Kategorie...
Milk (US-Kinostart: 26. November 2008)Oscar-Spot: "Biopic" / "Liberaler Film" / "Bewegende, ausdrucksstarke Geschichte"
Vorlage: Wahre Begebenheiten
Regie: Gus Van Sant (1 Oscarnominierung für die Regie von Good Will Hunting)
Studio: Focus Features
Produzenten: Bruce Cohen &Dan Jinks (gewannen 1 Oscar für American Beauty) und Michael London (1 Oscar-Nominierung für Sideways)
Inhalt: An seinem 40. Geburtstag entscheidet sich der in New York lebende Homosexuelle Harvey Milk (Sean Penn), seinem Leben einen neuen Sinn zu geben. Er zieht mit seinem Lebenspartner nach San Francisco, wo er sich zu einem Sprecher der Schwulengewegung mausert und laut für deren Rechte demonstriert.
Oscar-Hui:
1) Positiver Hype im Vorfeld.
2) Bewegende, wahre Geschichte mit wichtiger politischer Botschaft.
3) Hervorragendes Ensemble aus erfolgreichen und beliebten Schauspielern wie Sean Penn, guten Darstellern die noch auf ihren Durchbruch bei den Kritikern oder an den Kinokassen warten (z.B. Josh Brolin und James Franco) und relativen Kino-Newcomern (wie Lucas Grabeel aus den High School Musical-Filmen)
4) Gus Van Sant ist ein respektierter und beliebter Regisseur, der zwar ab und zu danebengreift (*hust*Psycho-Remake*hust*), aber auch schonmal verflixt nahe an einem Oscar war (Good Will Hunting).
5) Biopics kommen bei der Acadamy immer wieder gut an.
Oscar-Pfui!
1) Brokeback Mountain wurde bereits wegen seiner Thematik der Oscar verweigert...
2) In einem Jahr, in dem sich zunehmen große Produktionen als Oscar-Chancen herauskristallisieren, könnte dieser kleine Film von einem kleinen Studio unter den Tisch fallen.
Zusammenfassung:
Wäre morgen die Bekanntgabe der Oscar-Nominierten, so wäre mein Oscar-Tipp, dass Australia, The Curious Case of Benjamin Button, The Dark Knight, WALL•E und Milk das Rennen machen, eine bunte Mischung aus anspruchsvollen, dennoch unterhaltsamen/bewegenden Filmen unterschiedlicher Bandbreite.
Als Ersatzkandidaten sehe ich derzeit Slumdog Millionaire, Danny Boyles ungewöhnlicher Film über einen analphabetischen Inder, der bei Wer wird Millionär? teilnimmt um seine verlorengeglaubte, große Liebe wiederzufinden und bei der Quizshow Betrug vorgeworfen bekommt. Auf Filmfestspielen bekommt der Film hervorragende Reaktionen, und es wäre nicht das erste Mal, dass eine Quizshow-Betrugsgeschichte ihren Weg in die Hauptkategorie bekommt.
Das wäre meine neue Oscar-Prognose. Was denkt ihr? Welche Filme könnten nominiert werden, welche sollten es? Und wer wird gewinnen?
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