Mittwoch, 23. Juli 2008

Rock Harz 2008 - Schwermetall im Zeichen der Hexe


Sommerzeit, Urlaubszeit, Blockbusterzeit und vor allem Open-Air-Zeit. Wann sonst würden sich zahllose Open Airs anbieten, hier im doch recht kühlen Westeuropa?

Open-Air-Musikfestivals gibt es wie Sand am Meer und jeder kann dabei etwas finden, das ihm musikalisch gefällt. Von Klassik über Jazz zu Rock, aber auch Hip Hop, Techno, Reggae und, und, und...
Die Rockmusik ist jedoch weiterhin vorherrschend, wohl auch aufgrund ihrer mannigfaltigen Subgenres und -strömungen. Und hey, ich werde mich über die Vormacht des Rocks in Sachen Musikfestival wohl kaum beschweren.

Bei der Vielzahl an Festivals lässt sich auch ein herrliches Größenspektrum finden, da gibt es alles von winzigen Festivals mit unter 1.000 Besuchern bis hin zu solchen Mammut-Festivals wie Hurricane (50.000 Besucher), Wacken Open Air (65.000 Besucher) und Rock am Ring (90.000 Besucher).
Da die ganz großen Festivals jedoch nicht nur ziemlich teuer sind, sondern auch schnell ausverkauft und zudem viel zu sehr gedrängt und mit Idioten überlaufen sind, sollte man sich auch auf die Suche nach gelungenen kleinen Festivals begeben.

Eins davon ist das mittlerweile 15 Jahre alte Festival Rock Harz, welches dieses Jahr rund 5.000 Besucher erwartete und mit Torfrock, Within Temptation, Knorkator, Amon Amarth und Saxon auch einige beeindruckende Bands im Main-Billing versammeln konnte. Doch neben diesen auch außerhalb der Rock- und Metal-Szene bekannten Bands gab es sehr viel sehenswertes. Darunter auch niemand geringeres als die einzige "True Scottish Pirate Metal"-Band auf den sieben Weltmeeren.

Kein Wunder also, dass es auch mich dorthin verschlagen hat.

Stell den Campingwagen nich' dahin, oder du hast ein Motorrad drin!

Das Festival fand dieses Jahr vom 17. bis zum 19. Juli statt, doch da das kleine Städtchen Osterrode (in der Nähe des Brocken) so weit von unserer Heimat entfernt ist und wir uns nicht hetzen wollten, ging es bereits am Dienstag mit mehreren Autos und einem picke-packe-vollen Anhänger auf in den schönen Harz. Camping, Vorfeiern, Einstimmen. Raus aus der Zivilisation, hinein in die chillige und gemeinschaftliche Welt des Camping. Alles gehört jedem, Nahrungsmittel und Hygieneartikel sind beschränkt. Campingstühle sind das oberste an Bequemlichkeiten, das modernste in der eigenen kleinen Zeltstadt sind Handys und Mp3-Player, die jedoch zum Strom sparen meistens ausgeschaltet waren (jetzt wisst ihr auch, warum letzte Woche der Blog eine Pause einlegte).

Ein Camping- und Zeltfreund war ich noch nie so wirklich, es ist zu viel Arbeit und zu unbequem, außerdem ist man dem Wetter mehr oder weniger ausgesetzt. Und das Wetter war uns nicht gerade freundlich gesinnt. Kurze Sonnenphasen waren eine Seltenheit, dicht bewölkt war der erfreuliche Durchschnitt. Doch immer wieder fisselte und nieselte es. Und zu Mittag- und Abendbrotzeiten fing dann meistens der richtige Regen an.
Dafür war aber die Campinggemeinde freundlich zu uns. Solche Drohungen wie in der Überschrift (aus Torfrocks "Beinhart!") gab es nicht zu hören, stattdessen begrüßte uns der Boss des Campinggeländes sehr freundlich und war immer mit Rat, Tat und einer helfenden Hand zur Seite.
Nach 2 Tagen Vorfeiern und der Tilgung sämtlichen Grillgutes ging es dann auf zum Festivalgelände. Neuer Zeltplatz, neue "Nachbarn". Ein freundliches Völkchen aus Ü-30ern mit riesiger Zeltkonstruktion und fetter Musikanlage. Gute Musikauswahl und unaufdringliche Lautstärke. Die Stimmung unter uns war auch großartig, und so wurde das notwendige Übel namens Zelten immerhin ganz spaßig.
Doch das Festival war der Grund für die weite Anreise, und somit konnte ich dessen Beginn natürlich nicht länger erwarten.

Met & Mietzen

Das Metal-lastige Rockfestival sollte dann um 16.15 Uhr nach einem Umzug durch die Stadt auch endlich loslegen. Zu Beginn lies man dann auch nicht direkt die härtesten und lautesten Bands auf die zwei Bühnen (Hauptbühne: 200m² Spielfläche) los, sondern läutete die drei Festivaltage mit einem bunt gemischten Party-Programm ein. Die noch junge und unbekannte Combo "Noise Drug" durfte dank ihres Gewinns bei einem Contest den Anfang machen und sollte sich aufgrund ihrer flotten Art bei manchem Besucher eingeprägt haben. Und der Heimorgel-Gott Mambo Kurt sorgte später mit seinen Metal-Coverversionen auf Bühne 2 gleich zweimal für den wohl schrägsten Auftritt des Festivals.

Richtig los ging es mit den Stimmungsgaranten von Feuerschwanz, einer bislang leider noch sehr unbekannten Truppe von heiteren Gesellen, die mit lockerer Mucke im mittelalterlichen Stile und frech-gewitzten Texten über das "feyern", schönen Magden, Alkohol, schönen Magden und "Vögelei" den Nagel auf den Kopf treffen. Fetzige Melodien im altertümlichen Gewand, jede Menge Comedy und ein selbstbewusst-ironischer Auftritt brachten die Zuschauer in die richtige Laune und ließen sie bei Songs wie "Der Glöckner" (von Notre Dame), "Verteidiger des wahren Mets" und "Met & Mietzen" laut mitsingen und über das (zu diesem Zeitpunkt noch halbwegs trockene) Festivalgelände herumhüpfen. Der wilde Haufen und seine Mischung aus Mittelalter und Jack Blacks Comedyrock-Band Tenacious D eroberte im Anschluss an ihren 45-minütigen Auftritt noch zusätzliche Sympathiepunkte, indem sich die Band unangekündigt unter das unritterliche Gefolge mischte und für Autogramme, Diskussionen (vor allem über guten Met) und Fotos bereitstand.

Das Festival, das so früh mit Humor und lockerer Musik (sowie Gratis-Met von der Band) geprägt wurde, behielt diese Stimmung übrigens bis zum Schluss bei. Die Security war freundlich und zu Scherzen aufgelegt und die Besucher waren selbst im angesoffensten Zustand in Feier- und nicht in Prügellaune. Selbst bei den wildesten Mosh-Pits wurden denjenigen, die es dann doch hinwarf schnell Hilfe angeboten wieder aufzustehen. Und dies wirkte sich auch wieder auf die Laune aus: Es wurde friedlich, aber auch heftig und ausgiebig zur Musik abgerockt, ohne zu zoffen. Dementsprechend gemeinschaftlich und locker-angeheitert war dann auch die Stimmung auf dem Camping-Gelände ("Hey Leute, uns sind die Brote ausgegangen. Ich sehe, ihr habt total viel... Kann ich für meine Kumpel zwei, drei haben? Kriegt dafür ne Packung Frikadellen! [...] Joh, danke!").
Leider kann das nicht jede Musikveranstaltung von sich behaupten.

Als Headliner des lockeren Party-Donnerstags trat abschließend von 22.30 Uhr bis Mitternacht die norddeutsche Band Torfrock auf und zeigte, dass in den alten Herren noch immer viel Rock steckt und dass es auch neben "Beinhart!" gute Songs von ihnen gibt. Zu einem großen Freund ihres nordischen Party-Rocks bin ich dadurch jedoch auch nicht geworden ("Beinhart!" ist super, sonst finde ich sie eher durchwachsen), aber auf mich als Fan kann die Band auch gut verzichten, wenn man mal sieht wieviele Leute allein an diesem Abend zu ihnen abfeierten.



Set Sail and Conquer

Besonders bunt gemischt war das Feitags-Lineup. Wikinger-Metal, die Classic-Metal-Oldstars Saxon, avantgardistische Lichtshow-Effekte bei Atrocity, Comedy-Truppen, Death Metal, Emo (Buuuuh!), Hate2Lose mit Alternative Stonercore (drei Sub-Subgenres nochmal vermischt!) und vieles mehr sollten am zweiten Festivaltag von 12 bis 1 Uhr jeden zufrieden stellen und nicht nur vereinzelt Fans anlocken, sondern auch Neugierde bei den Anwesenden wecken. Und das hat man auch geschafft, so dass sich die Anhänger der einzelnen Strömungen vereinten und von Bühne zu Bühne wanderten.

Das unbestrittene Highlight des Tages war natürlich der Auftritt der offiziellen Lieblingsband dieses Blogs, den schotttischen Piratenmetallern von Alestorm, deren exzellentes Album nicht nur hier im Blog herausragende Kritiken erhielt.
Ein Blick auf die Running Order des Tages zeigte jedoch, dass die Festivalgestalter Alestorm nicht ganz so viel zutrauten. Anstatt die Hauptbühne zu rocken wurde Alestorm auf die wesentlich kleinere "Second Stage" platziert.
Wahrscheinlich rechneten die Organisatoren nicht mit dem enormen Ansturm auf Alestorm, den es dann letzten Endes gab. Noch vor dem Soundcheck drängten sich die Massen vor die kleine Bühne und alsbald fanden sich Menschenmengen vor der Second Stage wieder, wie man sie nur von Topacts kannte. Eng gedrängt und in zahllosen Reihen standen leicht erkennbare Fans der Band (Piratenhüte, billige Piratenhüte, Karnevals-Piratenhüte, Alestorm-T-Shirts, Piratenkleidung,...), Anhänger und Neugierige unter dicht bewölktem Himmel und warteten darauf, dass die drei schottischen Pirrrraten und ihr schlagzeugender, deutscher Freibeuter-Kollege loslegen.

Im Laufe des Soundchecks gab es dann jedoch einige kleinere technische Probleme, und die dadurch entstandene, dreiminütige Verzögerung versuchte die Band durch piratiges Geschrammel auf ihren Instrumenten zu überbrücken. Die Technikcrew konnte dann schließlich doch noch die Probleme entdecken und beheben. Und dann ging es los: Alestorm eröffnete nach einer Begrüßung des Publikums durch Sänger und Keyboarder Christopher Bowes mit dem energischen Stück “Over the Seas”. Die perfekte Mischung aus dynamischem Power-Metal, der richtigen Härte, einer eingängigen Melodie, jede Menge Mitgröhlfaktor und einer dicken Prise Piratenflair heizte den zahlreichen Zuschauern richtig ein und schnell wurde klar: Diese Band tritt nächstes Jahr auf der Hauptbühne auf!
Das Publikum ging durchgehend mit, viele hatten bereits eine Textsicherheit wie man sie sonst nur von Fans alteingesessenener Showhasen kennt, und die ausgelassene Partystimmung lockte weitere Neugierige in die hintersten Reihen.


Trotz der noch eher geringen Bühnenerfahrung wussten auch die Korsaren auf der Stage, was zu tun war, und so jagten der Gitarrist Gavin Harper und Bassist Dani Evans mit ihren Bandanas und dicken Piraten-Dreadlocks über die Bühne und posierten auf den dicken Verstärkern am Rande der Bühne, während Sänger Bowes mit dem Publikum interagierte und jede Menge Piraten-Charme versprühte, mit einem charismatischen Errol-Flynn-Helden-Lächeln und seeräuberischen Gebärden.

Nach einigen der schnelleren Songs liefen die Alestorm-Piraten im Hafen Tortugas ein und brachten mit “Nancy, the Tavern Wench” richtige Kneipen-Schunkelstimmung auf. Und als krönenden Abschluss gab Alestorm die live mit längeren Soli aufgepowerte Bandhymne, die epische Nummer “Captain Morgan’s Revenge” zum besten, während der die Rocker-Korsaren mit den auf die Bühne geschmissenen Piratenhüten herumalberten. Und, als hätte Calypso an den verrückten Musikern Gefallen gefunden, gab es während einer dramaturgisch perfekten Stelle auch noch einen kinoreifen Regenschauer in die Gesichter der Band, der sie endgültig wie verwegene Ganoven der sieben Weltmeere aussehen ließ.

Kein Wunder, dass die gierige Meute auf der matschigen Wiese nach mehr schrie, doch die Verzögerungen zu Beginn des Auftritts und der enge Zeitplan der Festivals machten eine Zugabe leider unmöglich. Aber beim nächsten Mal klappt es bestimmt - und dann auch auf einer Bühne, die all dieser Piratenhaftigkeit gebührend Platz bietet. Alestorm setzt die Segel und wird die Rock-, Metal- und Piraten-Szene erfolgreich erobern. Das ist so sicher wie das “Arr!” auf einem Piratenschiff.

Wir werden alle sterben

Mit einem gänzlich anderen Kaliber von Metal wurde das Städtchen Osterrode am späten Nachmittag überrollt: Die Chaoten und selbsternannten "Tunten des Heavy Metal" von Knorkator traten auf die Hauptbühne des Festivalgeländes und sorgten für Lachflashs und heftiges Headbanging. Die schrägen Berliner mit ihrem ganz eigenen Humor, der anspruchsvolle Satire mit jeder Menge Schwachsinn vermengt, sollten manchen noch von ihrem außerordentlich dämlich-depperten "Ick wer zun Schwein" bekannt sein, mit dem sie seinerzeit hinter Stefan Raab beim ESC-Vorentscheid landeten.

Wer Knorkator durch diesen Auftritt eher ablehnend gegenübersteht, sollte der Band eine neue Chance geben. Denn die herrlich-übertrieben harten Gitarrenriffs (oder je nach Songs triefend-pathetischen Melodien) und die verrückten Texte ergeben bei den besten Songs der Band eine fantastische Symbiose. Und vor allem live ist das ganze noch eine Nummer interessanter. Wenn der Sänger Stumpen in enger Badehose über die Bühne flitzt und die restliche Band einfach nur schräg ist, ergibt sich bereits ein skurriles Bild, doch sobald die Band in ihren Liedern z.B. ihre Fans beleidigt und das gesamte Festivalgelände dazu abrockt und mitgrölt, stellt sich automatisch ein inneres Dauergrinsen ein, das nicht aufhören will. Ob das höchst-ironische "Ich habe Geld" über den Segen der Musikindustrie oder das als "internationale Nationalhymne" angekündigte Lied "Wir werden alle sterben", bei dem alle heiter mitsingen, Konrkator bot den Leuten auf Rock Harz ein unverwechselbares Erlebnis. Und viele Ohrwürmer.

Als komplettes Gegenteil trat als nächstes auf der Hauptbühne das 18-köpfige Klassik-Mittelalter-Orchester Haggard auf, das zeitgenössische klassische Musik mit Heavy Metal und Mittelatler-Metal kreuzt und deren Auftritt zu den anspruchsvollsten, aber auch schönsten des Festivals gehörte.

Death in Fire

Nachdem die Hauptbands am späten Freitag (Down Below, Atrocity, Saxon) heftig, aber melodiös rockten, begann der Samstag mit Metal der dunkleren Sorte: Death Metal, Metalcore, Black Metal, Gothic beherrschten das Lineup des frühen Samstags, und dies sah man auch den Besuchern an. Langhaarige, bärtige Kerle in Jeans, T-Shirts und Leder wichen blassen Leutchen mit knatschrot- oder tiefschwarz gefärbten Haaren. Sonst änderte sich aber nichts am Festival, und gegen Mittag mischten sich auch Pogo-Fans zwischen dieses Publikum. Nun war härtester Trash-, Headbang- und Rumhüpf-Metal angesagt, Moshpits und Walls of Death allerorten.


Der Mix wurde gegen Abend weiter aufgelockert, mit herrlich klassischen Rock-Bands, darunter die in der Tradition von AC/DC stehende Truppe "Ohrenfeindt".
Ähnlich unbekannt, aber im Gegensatz zu Ohrenfeindt (kommend von der Waterkant) weiter angereist ist Benedictum, eine Heavy Metal- / Hard Rock-Truppe aus Südkalifornien, deren Mucke an die Metal- und Rock-Heroes der späten 70er und 80er erinnert. Die extrem rauchig-kernige Stimme der Sängerin klingt so, als hätte Ronnie James Dio ein uneheliches Kind mit Tina Turner, die Band selbst haut wild und mit Charisma auf ihre Instrumente, die Songa sind eingängig. Nur der eher affektierte Auftritt der Sängerin, der viel zu einstudiert wirkte, nahm den Rockerfreuden ein wenig an Zugkraft.

Ab 21.30 Uhr ging es dann auf das Finale von Rock Harz zu: Die "Melodic-Death-Metal"-Wikinger von Amon Amarth rockten 75 Minuten lang los und beeindruckten mit waschechtem Rockerdasein, düsterer Stimme, heißen Gitarrenriffs und ihren einmaligen Headbang-Qualitäten. Die heiße Pyroshow bei Titeln wie "Death in Fire" setzte dem wilden Rock noch die Krone auf.

Direkt im Anschluss lockten die Jungs von "Eisbrecher" zum letzten Mal auf Bühne 2, während sich parallel zum Auftritt schon die ersten gute Plätze für den Headliner des gesamten Festivals sicherten.


I'd Give My Heart

Die niederländischen Chartbreaker Within Temptation sollten mit einem 90-minütigen Auftritt den glorreichen Abschluss des Festivals darstellen, und das hat die sechsköpfige Band auch locker geschafft. Mit Hologrammen und aufwändiger Projektionstechnik ausgestattet leistete sich die Symphonic-Metal-Band die mit Abstand aufwändigste Bühnenshow auf Rock Harz. Und nicht nur die Festorganisatoren waren spendabel, auch Petrus meinte es gut: Der dunkelblaue Nachthimmel war zu Beginn des Auftritts zwar mit dunkelgrauen und schwarzen Wolken behangen, doch es fiel kein Regen. Und während des Auftritts klärte der Himmel von Song zu Song immer weiter auf, bis sich ein wunderschöner Sternenhimmel auftat und sich letztlich auch der neben der Bühne schwebende Vollmond entschleierte.

Noch beeindruckender als das plötzlich eintretende gute Wetter war jedoch die Band selbst, die live tatsächlich um einiges beeindruckender ist als im Radio oder auf CD. Die Gitarren und das Schlagzeug hauten richtig rein, während die Sängerin Sharon den Adel den gesamten Auftritt hindurch mit voller Power ihre kristallklare Stimme aus ihrem kleinen Körper presste. Die Soundabmischung war super und die Liedauswahl sehr gelungen, ein kraftvolles Best of, das Härte und Energie mit epischeren und düsteren/dramatischeren Liedern mischte. Mein persönliches Highlight waren die Live-Versionen von "Jillian" (zog einen völlig in seinen Bann) und "What Have You Done", das live noch viel stärker und kraftvoller war, da das große Publikum den Part von Keith Caputo übernahm und sich dabei die Seele aus dem Leib brüllte. In dieser Version bekam der Song schon was von einem Within Temptation-Crossover mit der Nu Metal-Band Linkin Park. Einfach nur genial.

So bekam das Festival noch einen epischen und runden Abschluss. Viele gute Bands, super Stimmung, einfach geil.

The Rock still lives on!


Schlussbilanz:

  • Auf dem gesamten Festival keinerlei Gewaltvorfälle (es sei denn, man bezeichnet "Auf den Fuß treten" als Gewalt)
  • 8 ergatterte Autogramme (2 von jedem Alestorm-Bandmitglied)
  • 1 Foto mit der gesamten Feuerschwanz-Truppe
  • 12 komplett verfolgte Band-Auftritte, mehrere zusätzliche teilweise verfolgt
  • Bei Rückkehr im Besitz von 2 T-Shirts mehr als noch bei der Hinfahrt (Diese elende Merchandising-Kauferei...)
  • 2 Gummistiefel, aus denen ich mich rausschneiden lassen musste
  • 1 Paar Schuhe voller Schlamm
  • 1 völlig zerknittertes Programmheft
  • 15 Wunden (entstanden durch scheuernde Schuhe und Stolpereien auf dem Zeltplatz)
  • zig Ohrwürmer
  • jede Menge Fun
  • Und Helga wurde immer noch nicht gefunden!

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

HALLO?!

wer is der INHABER dieses BLOGS?
SIDNEY???

das is copyright VERLETZUNG!

das is mein FOTO! von der wall of death! xD

also bitte?

Jaki

Sir Donnerbold hat gesagt…

Rechtsdisclaimer: Sämtliche Fotos with Grauschleier are Copyright der anonymen Posterin.

Zufrieden, wer auch immer Sie sind? Zur Not kann ich Ihre Fotos auch entfernen. (Wer auf dem Foto sind Sie denn bitte?)

;-D

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