Donnerstag, 3. April 2008

Das Mountakel und die große Eröffnung - Vorlesungsfreie Zeit bei drei Fast-Food-Unternehmen

Im Januar ließ ich meinen Frust über Burger Kings Silbermedaille unter den Burgerbratern raus. In den letzten Wochen hatte ich vorlesungsfrei und somit wieder Zeit, nachts durch die Gegend zu düsen. Naturgemäß enden Pokernächte, Spätvorstellungen und Karaokeabende nicht kurz vor Schließung der letzten Essensmöglichkeiten, die zu keinem Konzern gehören. Und der Magen meldet sich sowieso nicht nur dann, wenn er soll.

Und so kam es auch immer wieder vor, dass ich nachts endlich mein Frühstück nachholen wollte - was ab und zu auch in einem Fast-Food-Restaurant landete.

Meine Meinung hat sich in dieser Zeit wieder bestätigt: Das "Schmecktakel" bei McDonalds war ja wohl gar nichts. Den Texas Mäc kannte ich noch vom letzten Jahr und habe ihn deshalb ausgelassen. Selbiges gilt auch für den Shrimp Lemon - ich mag eh keine Meeresfrüchte.

Der Chicken Gourmet Chipotle wiederum durfte dann auch Mal bestellt werden, und fiel mit Pauken und Trompeten durch. Trockenes Brot, viel zu wenig Huhn und die Chipotle-Soße schmeckte verdächtig stark nach der vom McRib. Scharf war sie schonmal gar nicht, aber das bin ich ja mittlerweile gewöhnt.

Zwei Mal hatte ich das Glück auf meiner Tour mit Freunden an einem Burger King vorbei zu kommen (was in meiner Gegend gar nicht so einfach ist), und zum Glück waren die auch keine der "Mäcces-only"-Gruppe, so dass wir uns dort niederließen. Derzeit lief schon die Aktion mit den "Mountain Burgern". Einmal probierte ich den "Rocky Cheese Mountain" mit einer seltsam, aber interessant gewürzten Chilisoße (auch nicht scharf, aber immerhin lecker) und gebackenem Käse (originell, schwer zu essen, sättigend), ein ander Mal den "Smoky Barbecue Mountain" mit einer wie eine "#" geformten, gut gesalzenen Pommes oben drauf und Standard-BBQ-Soße.

Die Burger waren günstig, ich wurde satt und vor allem waren sie lecker. Na bitte, geht doch.

Zwei weitere Male hat es mich dann aber wieder zu McDonalds getrieben - mangels Alternative. Da mussten dann die guten alten ChickenMcNuggets herhalten. Die sind über die Jahre sogar besser geworden.
Jetzt müsste nur noch die Bedienung freundlich sein. Das kreide ich allerdings nicht McDonalds an, zumindest nicht McDonalds allgemein, sondern eher dieser Filiale im Speziellen.

Mittlerweile hat übrigens endlich der Subway-Laden aufgemacht (die Eröffnung verzögerte sich aus mit unbekannten Gründen). Und - oh Wunder - der Filialleiter hat es irgendwie geschafft in dieser Stadt freundliches Fast-Food-Personal zu finden. Und auch noch einzustellen! Gerüchten zu folge stammt keiner aus dem Team aus dieser Stadt, aber das bezweifel sogar ich. Es gibt hier durchaus nette Leute... und anscheinend arbeitet der Löwenanteil von ihnen jetzt im selben Laden.

Am Eröffnungstag war da jedenfalls die Hölle los. Schlange fast bis zur Eingangstür, alle Tische besetzt, hinter der Theke so viele Leute wie da hinpassten. Trotzdem wurde meine Sammelbestellung (typisch... jahrelang sollte ich nicht mehr für alle Mann was holen gehen, aber dann wenn es sicherlich voll ist...) schnell, freundlich und richtig (!) aufgenommen und umgesetzt. Einige Tage später traf ich dann auch einen etwas unerfahrenen Mitarbeiter, der das aber durch Witz und mehrfaches entschuldigen wieder wett machte - in meiner Stadt fast schon ein Novum. *g*

Aus irgendwelchen Gründen meint diese Filiale übrigens an diesem Wochenende das "Grand Opening" zu feiern - die Eröffnung ist zwar knapp zwei Monate her, aber gut, warum nicht? Immerhin gibt es alles für 1,99 Euro. Ich sehe schon die nächste Sammelbestellung auf mich zu kommen...

Jedenfalls... ich möchte meiner Forderung für mehr Akzeptanz von Burger King eine weitere hinzufügen: Subway, lass gefälligst so lange deine Türen auf wie der McDonalds schräg gegenüber. *g*

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